Muss ich bei der Ableistung einer Wehrübung zustimmen?

Die freiwillige Meldung oder Zustimmung ist Voraussetzung für Wehrübungen und Übungen,

  • wenn die Wehrübungen und Übungen die grundsätzliche Höchstdauer von drei Monaten überschreiten,
  • nach Überschreiten der gesetzlich festgelegten Gesamtdauer (Offz 12 Monate, Uffz 9 Monate, Msch 6 Monate) für Wehrübungen/Übungen,
  • nicht wehrpflichtiger und / oder nicht dienstleistungspflichtiger Personen,
  • von Abgeordneten des Deutschen Bundestages, der Länderparlamente oder des Europäischen Parlaments,
  • von Spitzensportlern, die mindestens Grundwehrdienst geleistet haben, und Spitzensportlerinnen zur Vorbereitung und Teilnahme an Europa- und Weltmeisterschaften, an internationalen Militärmeisterschaften sowie an Olympischen Spielen,
  • innerhalb der Schutzfristen nach einem Wehrdienst,
  • im Rahmen der beorderungsunabhängigen, freiwilligen Reservistenarbeit,
  • für frühere Soldatinnen aller Laufbahnen, die vor dem 13. Dezember 1990 zur Berufssoldatin oder Soldatin auf Zeit ernannt worden sind.